DIGITALISIERUNG

DIE VIERTE INDUSTRIELLE REVOLUTION IST DIGITAL

Die Digitalisierung ist ein Megatrend unserer Zeit. Umfassende Vernetzung und Datenaustausch flexibilisieren und beschleunigen Abläufe. Dies ermöglicht eine vereinfachte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, KundInnen und Partnern. Die Telekom Austria Group will die enormen Chancen, die das Thema bietet, konsequent nutzen.

Ende der 1990er Jahre lag der Anteil der Internetnutzer in der damaligen EU bei rund 15% der Bevölkerung, und nur ein Bruchteil davon nutzte Online-Shopping. Heute liegt die Internetpe- netration in dieser Region bei 85%, und die Anzahl der Online-Shopper ist auf beinahe 60% ge- stiegen.1) Dass sich dieses Bild heute, nur rund zwanzig Jahre später, vollkommen geändert hat, liegt an unterschiedlichen Faktoren. Online-Versandhändler wie Amazon und Zalando sind entstanden, die Kosten der Internet-Nutzung sind gesunken und über Breitbandanbindungen muss man für bequemes Einkaufen nicht mehr das Wohnzimmer verlassen.


Diese bemerkenswerte Entwicklung innerhalb kurzer Zeit stellt eine Disruption dar. Damit bezeichnet man eine fundamentale Verdrängung bisheriger Systeme und Gegebenheiten, die in der Lage ist, vollkommen neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle hervorzubringen. Disrup- tive Technologien werden zunächst oftmals belächelt, wachsen in weiterer Folge sehr stark und ersetzen schlussendlich Althergebrachtes.


Die Disruption infolge der Digitalisierung nahm bereits vor einigen Jahrzehnten ihren Anfang und verändert seither mit zunehmender Geschwindigkeit Wirtschaft und Gesellschaft. Online- Shopping ist nur ein kleiner Teilbereich dieses Megatrends. Der Begriff der Digitalisierung ist in aller Munde, dennoch ist er schwer zu fassen, und es ist nicht konkret absehbar, wohin uns um- fassende Vernetzung sowie Datenkreation und -sammlung führen werden.


DISRUPTION UNGEAHNTEN AUSMASSES

Dass die Digitalisierung ein gänzlich neues Phänomen wäre, stimmt so also nicht. Sie begleitet uns schon einige Zeit und hat ihre Spuren hinterlassen. Digitale Umwälzungen aus der Vergan- genheit gibt es unzählige: etwa das weitgehende Verschwinden des handgeschriebenen Briefes nach dem Aufkommen von Personal Computer, E-Mail und Internet. Der Zusammenbruch von großen Unternehmen, wie beispielsweise Kodak, weil der Trend zur Digitalfotografie zu spät er- kannt wurde. Oder der letztmalige Druck der Encyclopædia Britannica im Jahr 2010. Denn Nachschlagewissen gibt es jetzt vor allem online via Wikipedia & Co. Ebenso bestellt man heute virtuell z. B. bei Amazon statt postalisch bei traditionellen Versandhäusern und unterhält sich vermehrt über WhatsApp statt im Café.


Die Digitalisierung wird auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet. In diesem Zusam- menhang werden häufig die Begriffe Internet of Things (IoT), Virtual Reality (VR), Artificial In- telligence (AI), Big Data, Machine Learning oder Industrie 4.0 verwendet. Damit kann sehr plas- tisch dargestellt werden, wozu umfassende Vernetzung und Datenaustausch nützlich sein kön- nen. Wenn etwa Brücken oder Maschinen in der industriellen Produktion mit Sensoren ausge- stattet werden, die Schwingungen und Reibungen aufzeichnen und dadurch in der Lage sind, notwendige Instandsetzungsarbeiten festzustellen und vorauszusagen. Oder wenn Markisen und Rollos im Smart Home einen Datenaustausch mit Wetterdiensten pflegen und daher recht- zeitig beschatten oder einklappen.


Wir haben es mit einem ganzheitlichen Phänomen zu tun, das sowohl die private wie auch die berufliche und betriebliche Sphäre betrifft. In Unternehmen ist dies ganz sicherlich nicht nur für die IT relevant. Controlling, Human Resources, Marketing, Strategie, Vertrieb – jeder denk- bare Bereich ist von der Digitalisierung betroffen. Damit einher geht nicht nur ein tiefgreifen- der Wandel bei den Arbeitsgrundlagen und Produktportfolios, sondern eine grundsätzliche Än- derung der Arbeitsweise, die nicht bei der Frage endet, wie unternehmensintern oder mit Kun- den, Lieferanten und anderen Stakeholdern interagiert wird.


Obwohl die Potenziale und Chancen der Digitalisierung noch nicht zur Gänze absehbar sind, teilen Wirtschaftsforscher einhellig die Ansicht, dass das Thema die ökonomische Dynamik be- feuern wird. So kommt etwa das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) in einer Studie aus dem Jahr 2016 zur Auffassung, dass Digitalisierung zu zusätzlichem Wachstum und zu einem Beschäftigungsplus führen wird. Konkret kommt das WIFO zum Ergebnis, dass ein Anstieg des Beschäftigungsanteils in IT-intensiven Sektoren um einen Prozentpunkt mit ei- nem zusätzlichen regionalen Beschäftigungswachstum von 0,3% bis 0,4% einhergeht.


Allerdings wird die Digitalisierung nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen, sondern in bestimm- ten Bereichen auch Tätigkeiten ersetzen. Und zwar insbesondere solche, die durch Algorithmen oder künstliche Intelligenz effizienter und günstiger erfüllt werden können. Umso mehr kommt den Faktoren Wissen und Können immer größere Bedeutung zu, weshalb sie durch zeit- gemäße Aus- und Weiterbildung aktiv gefördert werden müssen. Nicht zuletzt ist es die Digita- lisierung selbst, die laufend für innovative, einfach und breit verfügbare sowie kostengünstige Möglichkeiten zur Bildung sorgt – etwa in Form von E-Learning oder Apps.

TELEKOMMUNIKATION IST DAS RÜCKGRAT DER DIGITALISIERUNG

Damit die Digitalisierung ihre ganze Kraft entfalten kann und eine umfassende Vernetzung von Datenströmen gelingt, sind verschiedene Voraussetzungen erforderlich. Das sind vor allem die Verfügbarkeit kostengünstiger Sensoren mit langlebigen Batterien zur Verknüpfung von Objek- ten, hochleistungsfähige und ausfallsichere Netzwerke, kleine und leistungsstarke Rechner so- wie wachsende Cloud-Speicherkapazitäten. Bei den Kommunikationsnetzen sind speziell für das „Internet der Dinge“ neben hoher Bandbreite und optimaler Gebäudedurchdringung insbe- sondere möglichst geringe Latenzzeiten für Datenkommunikation in Echtzeit – beispielsweise für selbstfahrende Autos – der Schlüssel. Bei den Rechnern wiederum scheint der Prozessor- leistung in Zukunft keine Grenze gesetzt zu sein. Bis hin zum Quantencomputer, der in einer Sekunde so viele Rechenvorgänge durchführen kann, wie es Atome im Universum gibt. Zwar wirken die technischen Hürden hierfür, wie der Bedarf an Kühlung auf sehr tiefe Temperaturen und extremer magnetischer Abschirmung, aus heutiger Sicht sehr hoch. Aber die Dynamik der Entwicklungen lässt es als künftig machbar erscheinen.


Mit diesen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen sind gleichsam die digitalen Wachs- tumsfelder der kommenden Jahrzehnte skizziert. Und in diesem Zusammenhang wird auch klar, dass Telekommunikation eine zentrale Grundlage der Digitalisierung ist. Voraussetzung ist der effiziente Datenaustausch über leistungsstarke Netzwerke. Dabei sind Betreiber  mit ei- ner dynamisch steigenden Nachfrage nach Bandbreite konfrontiert, nicht nur aus dem unter- nehmerischen Sektor, sondern auch aus dem privaten Bereich. Entsprechend entwickeln sich Unternehmen im Telekommunikationssektor schon seit einiger Zeit von Telefonie- Dienstleis- tern zu Datenunternehmen.


Zusätzlich besteht für die Branche die Chance, mehr als das „Rückgrat“ der Digitalisierung bzw. als der Bereitsteller von Infrastruktur zu sein, der Vernetzung und Datenaustausch ermöglicht. Moderne Telekommunikationsunternehmen bauen ihre Geschäftsfelder und Kompetenzen aus, werden zu End-to-End Service-Anbietern – auch in Kooperation mit externen Partnern.


Dementsprechend setzt die Telekom Austria Group auf eine Verbreiterung ihres Service-Portfo- lios, nimmt aber zugleich ihre Rolle als „Digitalisierungs-Enabler“ sehr ernst. Ihre konvergente Infrastruktur hat dabei maßgebliche Bedeutung. Denn für die effiziente Bewältigung der enor- men Datenmengen ist die Kombination von Mobilfunk mit modernen Festnetztechnologien wie Glasfaser entscheidend, weshalb die Telekom Austria Group kontinuierlich massiv in ihren Breitbandausbau investiert. Dies stellt eine entscheidende Differenzierungsmöglichkeit im in- tensiven Wettbewerb dar und ermöglicht eine Vielzahl gebündelter Angebote.


Infrastruktur und Grundlagen für die wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum bereit- zustellen bzw. zu ermöglichen, ist dabei ebenfalls ein wesentlicher Aspekt. Denn Netzausbau heißt auch, die „digitale Kluft“ zwischen Stadt und Land, zwischen Zentren und Peripherie, aber auch zwischen gesellschaftlichen Gegebenheiten – etwa mit Blick auf Bildungs- und Entwick- lungsmöglichkeiten – zu überbrücken. Das ist für die soziale wie ökonomische Entwicklung ei- ner Gesellschaft von höchster Relevanz.


DATENAUSTAUSCH UNTER MASCHINEN

Die umfassende, effiziente Vernetzung zum Datenaustausch zwischen Geräten und Maschinen (IoT bzw. M2M) ist ein ausgesprochen zukunftsweisendes Anwendungsfeld der Digitalisierung. Hier beflügelt nicht das Datenvolumen pro Transaktion, sondern das schier unbeschränkte Sze- nario an Anwendungsmöglichkeiten die Fantasie. Was vernetzt werden kann, wird vernetzt werden. Flotten-, Gebäude- oder Projektmanagement werfen nur ein Blitzlicht auf das denk- mögliche Potenzial. Das sogenannte „Narrowband Internet of Things“ (NB-IoT) hat sich dabei als ein globaler Branchenstandard etabliert – ein Mobilfunknetz speziell für Maschinen, das Stromverbrauch, Gebäudedurchdringung und Latenzzeiten – also Datenübertragung möglichst in Echtzeit – optimiert. Im Juni 2016 wurde erstmals in Österreich NB-IoT der Öffentlichkeit präsentiert.


Gartner prognostiziert, dass im Jahr 2020 die Zahl der vernetzten Geräte und Maschinen rund 20,4 Milliarden betragen wird.1) Um die damit einhergehenden Verbindungsanfragen zu er- möglichen, legt die Telekom Austria Group dafür mit der Bereitstellung von NB-IoT in ihrem Einzugsgebiet das technologische Fundament.

DIGITALISIERUNG BEDEUTET AUCH DIVERSIFIZIERUNG

Die Bereiche Sprachtelefonie, Fernsehen und Daten bilden das Kerngeschäft der Telekom Austria Group. Neue Expansionsfel- der zeichnen sich im Lichte der aktuellen Entwicklungen sehr deutlich ab: Da wäre zum einen die Bereitstellung von Cloud- Lösungen, sowohl was die dafür erforderliche Infrastruktur be- trifft, als auch die Services, die von dort bezogen werden kön- nen. Die Telekom Austria Group betreibt bereits eine Cloud-Bro- kerage-Plattform, über die Backup-Services, virtuelle Speicher- kapazität und Software angeboten werden. Außerdem setzt die Unternehmensgruppe auf Wachstum in den Bereichen Daten- analyse, digitale Services und digitales Gesundheitswesen.


Jedenfalls wurden die Bedeutung des Themenfeldes Digitali- sierung und die wachsende Nachfrage von Firmenkunden

nach umfassenden Dienstleistungen in diesem Bereich mit der Etablierung der „A1 Digital In- ternational GmbH“ in der Konzernstruktur adressiert. Die neue Tochtergesellschaft vereint die Aktivitäten in den Bereichen Cloud Services und IoT. Im Kontext „Cloud“ liegt das Ziel darin, skalierbare Dienstleistungen in den Segmenten Software as a Service (SaaS) und Infrastructure as a Service (IaaS) anzubieten und das Produktangebot auszubauen. Die Märkte für SaaS und IaaS sind derzeit noch sehr fragmentiert. Die Telekom Austria Group sieht hier eine gute Chan- ce, sich als relevanter regionaler Player zu positionieren, vor allem vor dem Hintergrund lang- jähriger Zusammenarbeit mit einer Vielzahl an Firmenkunden.


Nicht außer Acht gelassen werden darf der Aspekt der Datensicherheit. Ein Mehr an Vernetzung und Datenaustausch erhöht auch die Verletzbarkeit im Hinblick auf Cyber- Angriffe. Wer als po- tenzielles Ziel alleine an seiner Verteidigung arbeitet, wird leichter zum Opfer. Die Telekom Austria Group ist mit ihrem über viele Jahre aufgebauten Know-how bestens gewappnet, ihre Kunden vor solchen Attacken zu schützen. Denn Data Security fortlaufend zu professionalisie- ren, hat bei der Telekom Austria Group außerordentlichen Stellenwert. So betreibt die Telekom Austria Group für die Übermittlung der Verbrauchsdaten hochsichere Rechenzentren mit ei- nem ganzheitlichen IT-Sicherheitskonzept, die nach dem Informationssicherheitsstandard ISO 27001 zertifiziert sind. Auf dieser Grundlage serviciert die Telekom Austria Group seit Jahren Kunden in hochsensiblen Bereichen mit Hosting, Housing und IT Services. Die Chancen der Di- gitalisierung können somit mit den bestmöglichen Sicherheitsstandards genutzt werden.


Ebenso berücksichtigt werden muss der Aspekt der Gesetzgebung hinsichtlich Datensicherheit. Als regionaler Player mit Standort in der EU ist die Telekom Austria Group der strengen europäi- schen Gesetzgebung unterworfen.


NACHHALTIGER EFFEKT

Auch im Nachhaltigkeitskontext entfaltet die Digitalisierung positive Wirkungen. Eine Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT), gemeinsam mit der Unternehmensberatung CapGemini, hat ergeben, dass sie dazu beitragen kann, das Wachstum eines Unternehmens von dessen Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Unternehmen, die sich bereits digital etabliert ha- ben, weisen der Studie zufolge einen um neun Prozent höheren Umsatz auf – gemessen am Ka- pitaleinsatz – und erzielen einen um 26 Prozent höheren Gewinn. Der Verbrauch von Ressour- cen hingegen steigt nur minimal.


Digital zu arbeiten bedeutet auch, dass manches schlicht nicht mehr benötigt werden könnte. Dazu zählen unter anderem physische Wege wie Dienstreisen, Hardware, Energienutzung, Pa- pier und eine Reihe weiterer Ressourcen. Außerdem können mit Algorithmen Abläufe im Sinne einer effizienteren Ressourcennutzung optimiert werden: etwa beim Energieverbrauch oder bei der Transportlogistik. Auch die vorausschauende, weil vernetzte, Steuerung von Haustechnik oder Verkehrsströmen hat großes Potenzial, Ressourceneinsparungen zu verwirklichen. Ebenso das digitale Monitoring von Maschinen und Geräten, die im Kontext des Konzepts „Industrie 4.0“ via Sensoren präventiv auf ihren Bedarf an Wartung oder Instandhaltung überprüft wer- den. Unternehmerisch, aber auch privat – man denke beispielsweise an das Ersetzen von res- sourcenintensiven Datenträgern für Film oder Musik durch Cloud- bzw. Streaming-Services – eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten, effizientes Arbeiten und eine nachhaltige Lebensweise miteinander in Einklang zu bringen.


Wir befinden uns somit auf dem Weg in eine spannende und chancenreiche, aber auch heraus- fordernde Zukunft. Welche Errungenschaften und Umwälzungen die Digitalisierung konkret mit sich bringen wird, ist aus heutiger Perspektive nicht letztgültig abschätzbar. Fest steht je- denfalls, dass der Telekommunikationssektor bei der vierten industriellen Revolution eine zen- trale Rolle spielt. Die Telekom Austria Group ist darauf bestens vorbereitet.

Mehr Vernetzung: Die breitere Verfügbarkeit von leistbaren Sensoren, Displays und leistungsstärkeren Rechnern mit geringerer Baugröße bietet eine enorme Fülle von digitalen Anwendungsmöglichkeiten bzw. Geschäftsmodellen.

Weniger Hardware: Das Nutzen von Software, IKT- Infrastruktur und Plattformen via Cloud-Solutions schont physische Ressourcen und reduziert die aufwändige Anschaffung und Modernisierung von Hardware – bei zugleich optimaler Flexibilität und Skalierbarkeit.

Gemeinsam mit dem Energieerzeuger Wüsterstrom realisierte die Telekom Austria Group 2016 den ersten Smart Meter Rollout in Österreich.1)


Die intelligenten Stromzähler ermöglichen die Fernablese von Verbrauchswerten, womit das En- ergienutzungsverhalten für Verbraucher und Versorger transparenter und besser planbar wird. Im Rahmen des Projekts wurden rund 3.700 Anlagen installiert. Die Telekom Austria Group trug mit umfassenden Services – von der Bereitstellung der Zähler bis zur Datenübertragung und dem Betrieb des Zählersystems – zu einer kosteneffizienten, maßgeschneiderten und technologie- neutralen Lösung bei.


Die Implementierung hat auch einen positiven ökologischen Effekt: Im Vergleich zu den bisheri- gen elektromechanischen Zählern, weisen Smart Meter einen um 60 Prozent geringeren Eigen- stromverbrauch aus. Hinzu kommt, dass Wegstrecken bzw. für die Ablese gefahrene Kilometer entfallen.

Digitalisierungskompetenz der Telekom Austria Group: Showcase Smart Metering

1) Gemäß Intelligente Messgeräte-Anforderungsverordnung 2011 (IMA-VO 2011)